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BLOG - LESE-ECKE

In schwierigen Zeiten Kinder ernst nehmen

Ingrid Rieder 
Sonderkindergartenpädagogin 
im Übungskindergarten der kath BafEP Innsbruck

Unsere Augen treffen sich, wir sehen uns zum ersten Mal. Ich entdecke einen Hauch von Skepsis in deinem Blick, eine kleine Bewegung hin zum Bein deines Vaters, an den du dich drückst. Ich ziehe meinen Mundschutz herunter, lächle. 
Wir beginnen unseren ersten gemeinsamen Vormittag im Kindergarten. Ein Kindergarten, der nicht mehr so ist wie früher. In meinem Hinterkopf ein Regelwerk an Vorgaben, an die ich heute denken sollte. Mundschutz während der Zeit der Übergabe, Türklinken und Oberflächen zeitgerecht desinfizieren, keine Gespräche zwischen Tür und Angel, alles dokumentieren...
Du bist heute Vormittag das erste Kind und es werden wohl nicht viel mehr werden. Wie mutig du doch bist. Du kennst mich kaum, betrittst den Raum, vertraust mir. Wir lassen uns Zeit, finden hinein in den wohl ungewöhnlichsten Vormittag meiner pädagogischen Geschichte. 
Ich setze mich auf den Boden, ziehe eine Kiste mit Tierfiguren hervor. Welch Glück, es interessiert dich. Eine bunte Landschaft entsteht und du hauchst mit deiner zarten Stimme den Tieren Leben ein. Ich bin berührt wie immer, wenn ich das Wunder Rollenspiel erfahre und eingeladen werde mitzuspielen. Automatisch rücken wir näher. 

Wer wohl diesen Babyelefanten erfunden hat? Immer wieder bahnt er sich einen Weg in mein Bewusstsein. Soll er uns die Tatsache des Abstandhaltens schmackhafter machen? Ich schiebe ihn weg aus meinen Gedanken. Doch dieser verdammte Babyelefant steht für etwas, das mich in meinem pädagogischen Herzen trifft. Ich soll Abstand halten – zu dir.
Irgendwann kommst du zu mir, kriechst auf meinen Schoß und lässt dir von mir deinen Rücken streicheln. Dabei erzählst du mir deine Geschichte. Ja, ich wusste davon, doch von dir erzählt, geht es mir richtig unter die Haut. Wie mutig du doch bist, mein kleines Mädchen. 
Und da ist er schon wieder – der Babyelefant. Süß lächelt er mich an und ich lächle nicht süß zurück. Zu sehr fordert er etwas ein, was nicht leicht zu ignorieren ist. Abstand ja, aber um welchen Preis? Darf ich zu einem Kind, das meine Nähe sucht, überhaupt Distanz halten? Wie soll das gehen? Hin- und hergerissen zwischen pädagogischem Auftrag und eigener pädagogischer Haltung entsteht in mir ein riesiges Durcheinander. 

Hier spüre ich die Macht einer durch die Jahre gewachsenen Haltung, die sich nicht so leicht aus mir heraus diskutieren lässt und mir offenbar immer deutlicher zu verstehen gibt, dass die neuen, stets wechselnden Bestimmungen in mir Ungereimtheiten, Unverträglichkeiten, ja fast schon allergische Reaktionen wecken. Zugleich erstarkt in mir jene Instanz, die besonders jetzt auch alles richtig machen will. Da ist kein Raum für irgendwelche Spielchen. Dafür ist die Sache zu ernst. Zwischen Horrorszenarien, abschreckenden Bildern und einer Überflutung von Information wechsle ich zwischen Angst, Ärger, Zuversicht und der Idee, dass dem Ganzen vielleicht auch etwas Gutes abgewonnen werden könnte. Vielleicht nützt die Bestie Mensch die Ausnahmesituation doch für ihr eigenes Lernen und Nachdenken?

Da flüchte ich doch lieber zu meinem Babyelefanten. Warum der wohl ausgerechnet zu Corona sein Lager in Österreich aufschlagen musste? Elefanten sind, beschäftigt man sich mit ihnen etwas genauer, äußerst intelligente, soziale Wesen, eingebunden in eine Herde, die bei Gefahr dem kleinen Wesen Schutz anbietet. Wie eine Wagenburg stehen sie da. Die mächtigen Beine, unter denen so ein Babyelefant Schutz findet. 

Ist es vielleicht das, was wir uns vom kleinen Babyelefanten mitnehmen sollten? Sein eingebunden Sein in eine Gemeinschaft, seine Bedeutsamkeit innerhalb einer Herde?

Jetzt spüre ich das, was mich in den dunkelsten Wochen von Corona so irritiert hat. Es war das politische Nichtvorhandensein von Kindern. Reduziert auf ihre Rolle als Überträger des Virus, galt es, sich vor ihnen zu schützen. Es war dieser angstvolle, „virenbesetzte“ Blick auf Kinder.
Wo sind bei uns Menschenkindern unsere kräftigen gesellschaftlichen Elefantenbeine? Bekommen unsere Kinder den Schutz, der ihnen gebührt? Wie stehen wir zu unseren Kindern? Wo positionieren wir uns? Reicht es, sie in die häusliche Obhut zu verbannen, wohl wissend, wie wesentlich für die kindliche Entwicklung soziale Kontakte sind? Reicht es, Verbote aufzustellen, die kein Kind verstehen kann? 
Kinder sind keine Virenschleudern. Sie sind junge Menschen mit Bedürfnissen und Rechten. Und ja, das ist im Chaos der vergangenen Monate irgendwie untergegangen. Sie haben ein Recht darauf, gesehen zu werden und zwar als spezifische Gruppe innerhalb einer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die dringend ihren Blick auf jene systemrelevante Gruppe richten sollte, die unsere Zukunft ist. Ihr Jungsein macht sie nämlich am verwundbarsten. 
Vielleicht könnte so mancher österreichische Politiker sich die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg zum Vorbild nehmen, die zu Beginn des Lockdowns in einer Pressekonferenz Fragen der Kinder beantwortete und sie über die politischen Entscheidungen informierte. Kinder ins gemeinsame gesellschaftliche Boot zu holen, ihre Mitarbeit an den großen Themen zu erbitten, wäre wünschenswert.

Und damit will ich nicht sagen, dass all die Bestimmungen rund um Corona sinnlos wären. Im Gegenteil. Es braucht dieses klare Regelwerk, das unseren Umgang in der Pandemie klärt. Wir brauchen Richtlinien, an denen wir uns orientieren können, Regeln, die nachvollziehbar und handhabbar sind. Das gibt Sicherheit. Doch was wir nicht brauchen, sind sinnlose Spielchen mit den Ängsten der Menschen. Angst schwächt uns als Gesellschaft, als Gemeinschaft und jeden Einzelnen von uns. In Zeiten wie diesen sollte das Vertrauen in einer durch Verantwortung getragenen Politik im Vordergrund stehen, die uns letztendlich Raum gibt, auch in uns jenes Vertrauen zu spüren, das uns zuversichtliche Schritte in einer unsicheren Zeit gehen lässt. Vielleicht ist es an der Zeit, viele pädagogische Angebote ins Freie zu verlegen, Bildungsräume in Gärten anzulegen, den Wald als Raum von Bildung zu nutzen und vor allem die Kinderanzahl in Kindergruppen zu verkleinern. Damit kämen wir dem Thema Qualität in Bildungseinrichtungen ein großes Stück näher und würden den Kindern jenen Raum ermöglichen, der ihnen gebührt. Kinder sind keine Ware, die betreut wird. Sie sind unser Potential der Zukunft, für das sich jegliches Engagement lohnt. 

Die Erfahrungen der letzten Monate können wir aber auch dafür nutzen, ehrlich hinzuschauen, um das Gelungene herauszufiltern und weitere neue Denkansätze zu entwickeln. Diese Erkenntnisse sind Bausteine einer neuen Denkweise, die respektvoll auf die Realität hinsieht, diese ernst nimmt und Neues kreiert. Bevor sich dies entfalten darf, nun ein Blick in die gelungenen Erfahrungen der erste Coronazeit im Praxiskindergarten der kath BAfEPin Innsbruck.

 

 

Anna Neyer
Sonderkindergartenpädagogin 
im Übungskindergarten der kath BafEP Innsbruck

 

„Corona ist jetzt vorbei!“ Mit diesen Worten begrüßt mich die sechsjährige Lisa nach einer zwei Monate langen Zeit daheim. Es ist der erste Tag, an dem Lisa wieder in die Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt kommt. Für sie bedeutet die Öffnung des Kindergartens das Ende von Corona, das so plötzlich wie es gekommen ist auch wieder weg sein muss. Voller Stolz zeigt Lisa mir ihre Mappe mit allen „Ich-bin-Ich Aufgaben“. Es ist eine dicke Mappe geworden. Darin sind viele Bilder, Fotos, Zeichnungen und Geschichten. Lisa lächelt. Ich bin begeistert und die Freude von Lisa überträgt sich auf mich. „Schauen wir die Mappe gemeinsam an?“, frage ich Lisa. Sie nickt, wir suchen uns einen feinen Platz und gemeinsam schauen wir jede Seite an und Lisa erzählt mir ihre Geschichten dazu. 

Die Kinder in ihrem Denken und Erleben nehmen die Welt anders wahr als wir Erwachsenen und bilden aus ihren Erfahrungen Erklärungen. Corona wurde für die Kinder erlebbar, als der Kindergarten geschlossen wurde. Ein einschneidendes Erlebnis brachte ganz plötzlich auch die Welt unserer jüngsten Gesellschaftsschicht völlig durcheinander. Vom einen auf den anderen Tag kein Kindergarten mehr, alle Spielplätze geschlossen, Erwachsene mit Mundschutz, immer und überall Corona zu hören. Alles war plötzlich anders und viele Fixpunkte und Rituale, die den Kindern Halt gaben, fielen weg. So war es für Lisa sonnenklar, dass Corona vorbei sein muss, wenn der Kindergarten wieder offen ist, der Kindergarten, ein Halt gebender Ort für viele Kinder. 
Die Kinder waren von dieser außergewöhnlichen Zeit genauso betroffen und hatten ein Recht darauf, gesehen zu werden. Ingrid Rieder und ich, Anna Neyer, sind Sonderkindergarten- pädagoginnen im Praxiskindergarten der kath BafEP in Innsbruck. Wir begleiten Kinder im Vorschulalter in unserer Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt, einem Raum, dem ein Konzept zugrunde liegt, das das Erfahrungslernen der Kinder in den Vordergrund rückt und zum Forschen, Entdecken und Spielen einlädt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Kinder in ihrem Tun, Spielen und Denken wahrzunehmen, mit ihnen in Resonanz zu gehen und sie auf einer vertrauensvollen Beziehungsebene zu begleiten. So wie alles wurde auch unsere Arbeit durch Corona ziemlich durcheinander gerüttelt, dennoch war es uns ein großes Anliegen, die Kinder besonders auch in der Zeit, in der sie zu Hause waren, wahrzunehmen und zu begleiten. Unsere pädagogische Arbeit lebt von Beziehung. So sagt auch Gerd Schäfer: „Bildungsprozesse sind also Beziehungsprozesse zwischen einem Kind, wichtigen Personen und dem soziokulturellen Umfeld.“ (Schäfer 2011, S. 113) {Schäfer, G. E. (2011). Was ist frühkindliche Bildung? Kindlicher Anfängergeist in einer Kultur des Lernens. Weinheim und München: Juventa Verlag.} Sollten diese Beziehungsprozesse nun von Corona durchbrochen werden oder gab es eine neue Möglichkeit, Beziehung zu gestalten?
In jeder Krise steckt eine Chance. Ausgehend von einem Kontakt zu einer Mutter, die uns erzählte, dass ihr Sohn plötzlich Angst vor dem Schuleintritt im Herbst äußerte, beschlossen wir, besonders mit den Kindern im letzten Kindergartenjahr Kontakt aufzunehmen. Es wurde uns klar, wie wichtig es ist, die Verbindung zu den Kindern weiterhin zu pflegen. 

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass besonders die Kinder im letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt noch einmal eine starke Entwicklung erleben. Es geht um Identitätsentwicklung, die für eine gelungene Transition auf allen Ebenen begleitet werden muss – auf Ebene der Familie und den Schnittstellen Kindergarten und Schule. Unsere „Großen“ sollten nach wie vor auch von uns zu spüren bekommen, dass sie Schulvorbereitungskinder sind. So machten wir den Eltern das Angebot, ihren Kindern wöchentlich Aufgaben zur Verfügung zu stellen. In Form von „Ich-bin-Ich-Plänen“ stellten wir den Kindern wöchentlich verschiedene Aufträge aus unterschiedlichen Themengebieten zusammen, die ein Angebot sein sollten. 
Es ging nicht darum, dass die Kinder die Aufgaben schulisch abarbeiten sollten, im Vordergrund standen die Freude und die Begeisterung am Tun. „Die Begeisterung als Dünger fürs Gehirn“ 2 stellt in unserer Arbeit mit den Kindern, neurowissenschaftlich untermauert, die Basis für Lernen dar. Wichtig war für uns, dass die Kinder die Erfahrung machen, was sie als Schulvorbereitungskind schon alles können. Positive Erlebnisse und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit sollten entstehen. 
Jeder wöchentliche Plan enthielt verschiedene Aufgaben, die Vorschläge waren. Manche Tätigkeiten waren von den Kindern alleine machbar, bei anderen brauchten sie die Unterstützung von Erwachsenen. Die gemachten Aufgaben wurden in einer Mappe gesammelt. Ebenso boten wir den Eltern an, über digitale Medien mit uns in Kontakt zu sein und Nachrichten, Bilder und Fotos der Kinder an uns zu senden, wenn das gewünscht war. 
Wir wollten die Kinder direkt ansprechen. So bekamen sie folgenden Brief von uns: 

Liebe Lisa, 
Auf diesem Plan findest du verschiedene Aufgaben. Deine Mama oder dein Papa wird dir die Aufgaben vorlesen und erklären. Manche dieser Aufgaben kannst du schon ganz alleine lösen, bei anderen brauchst du vielleicht ein bisschen Hilfe von den Erwachsenen. Du suchst dir zusammen mit deiner Mama oder deinem Papa einfach die Aufgaben aus, die dir gefallen und probierst sie aus. Wichtig ist, dass es dir viel Spaß und Freude macht! 
Wenn du Aufgaben auf ein Blatt Papier machst, sammle diese Blätter bitte alle in einer Mappe und bring sie dann in den Kindergarten mit. Du kannst uns jederzeit eine Nachricht schicken. Bitte einfach deine Mama oder deinen Papa, dir dabei zu helfen. 
Wir freuen uns auf dich!
Ingrid und Anna

„Da war ich sehr mutig!“, erzählt mir Hannes während wir das Foto anschauen, auf dem er auf einem Pony reitet. Hannes ist nun auch wieder im Kindergarten und hat seine Ich-bin-Ich Pläne dabei, um sie mir zu zeigen. Bei einem der Ich-bin-Ich Pläne drehte sich alles um das Bilderbuch „Mutig, Mutig“ von Kathrin Schärer. Die Eltern bekamen das Bilderbuch digital zugesandt und konnten es mit ihren Kindern lesen. Neben verschiedenen Rätseln, Bewegungsaufgaben und Spielen bekamen die Eltern und Kinder die Anregung, ein Biotop in der Nähe zu besuchen und die Tiere, die im Buch vorkamen, zu beobachten. Ebenso sollten die Kinder ein Erlebnis erzählen, bei dem sie mutig waren und die Eltern schrieben die Geschichte auf. Unser Konzept der Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt sollte sich in den Ich-bin-Ich Plänen widerspiegeln. Die Aufgaben und Anregungen waren so aufgebaut, dass ein ganzheitliches Lernen und Erfahren möglich war. 
Beim Ich-bin-Ich Plan „1, 2, 3 Mathematik-Hexerei“ standen Zahlen, Formen und Muster im Vordergrund. 

Die Kinder sollten als „Formen-Detektive*innen“ herausfinden, was in ihrer Wohnung alles kreisförmig, dreieckig und viereckig ist, es aufzeichnen und ihr Bett, den Küchentisch und ihr größtes Spielzeug mit den Händen abmessen. Eine Idee war, aus Alltags- oder Naturmaterialien ein Muster zu legen und eine Aufgabe lautete, in einer Zeitung oder Zeitschrift alle Zahlen zu suchen und einzukreisen. Beim Aufwärtsgehen einer Treppe wurden die Kinder angeregt, vorwärts und beim Abwärtsgehen rückwärts zu zählen. Es war uns wichtig, Aufgaben zu entwickeln, die im Alltag eingebaut werden konnten und keinen zusätzlichen Kostenaufwand für die Eltern bedeuteten. In allen Ich-bin-Ich Plänen waren Anregungen für Bewegung enthalten, denn Bewegung als Stärkung der Basissinne ist für uns eine weitere Säule für gelungenes Lernen und Entwickeln. 

„Heute habe ich eine besondere Überraschung dabei. Jedes Kind bekommt von mir eine Bohne!“ Thomas ist heute mit vier anderen Kindern in der Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt. Mehr als fünf Kinder sind aufgrund der momentanen Bestimmungen in diesem Raum nicht erlaubt. Thomas zeigt uns seine Bohne und da wir so eine kleine Gruppe sind, haben wir ausreichend Zeit, uns die Bohne im Detail anzuschauen und die Geschichte von Thomas anzuhören. Bei einem Ich-bin-Ich Plan bekamen die Kinder die Aufgabe, eine Bohne zu pflanzen, diese jeden Tag zu gießen und zu beobachten. Inzwischen ist Thomas‘ Bohnenpflanze schon fast größer als er selbst. Wir sehen das am Foto, welches mir seine Mama als E-Mail gesendet hat. Eine Bohne hat Thomas heute dabei. Er öffnet die Hülse und schenkt jedem der vier anderen Kinder eine kleine Bohne. „Ihr könnt die zu Hause einpflanzen und dann wächst auch eine große Bohnenpflanze daraus!“ Lina hat die Idee, eine kleine Schachtel für ihre Bohne zu machen. Auch die anderen Kinder sind von diesem Einfall begeistert und wir überlegen, wie wir das am besten anstellen könnten. Diese fünf Kinder sind heute den ganzen Vormittag bei mir in der Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt. Bis sie abgeholt werden, haben wir das Projekt abgeschlossen und alle gehen mit einer kleinen „Bohnendose“ nach Hause. Das Ergebnis eines intensiven Lernprozesses, der von mir in einer wahrnehmenden Haltung begleitet werden konnte. 

Mit einer Kleingruppe einen ganzen Vormittag intensiv zu denken, zu überlegen und zu forschen ist auch ein Ergebnis, das durch coronabedingte Vorschriften möglich wurde. So gibt es auch schöne Seiten dieser anspruchsvollen und herausfordernden Zeit – einer Zeit, die viel Potenzial für Weiterentwicklung enthält. 

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