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VOR ORT

DAS WAR

FAHRT ZUM SALZBURGER ADVENTSINGEN

Die Sterne und ein einsamer Sterngucker standen Mittelpunkt des Salzburger Adventsingens.
Eine k+lv Gruppe hat sich am Samstag auf den Weg nach Salzburg gemacht und ein beeindruckendes und bewegendes Adventsingen genossen.

DAS WAR

FESTLICHES GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN

In unserer k+lv Gemeinschaft ist die Begegnung und das Miteinander etwas ganz Besonderes.
So, wie wir über jedes neue Mitglied im Verein freuen, so möchten wir auch würdevoll Abschied von unseren k+lv Mitgliedern nehmen, die im Vereinsjahr 2018/2019 verstorben sind.

Am Freitag, dem 08.11., begingen wir in der Kirche des Priesterseminars der Diözese Innsbruck diese Würdigung unserer geschätzten Mitglieder. Besondere Momente erlebten wir bei diesem festlichen Gedenken in der Kraft der gemeinsam gesungenen Lieder, der Texte und im Weihrauch-Ritus.
Im Anschluss wurde bei der Agape noch gerne geplaudert und das eine oder andere wirklich lustige Gschicht'l erzählt.

Obmann Josef Pallhuber

VERANSTALTUNGSKARTE

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

Pilgerherz was willst du mehr! Traumhaftes Wetter, eine nette Gemeinschaft und unbekannte, wunderschöne Plätze im Wipptal haben uns an unserem Pilgerwochende begleitet.
Pilgerbegleiter Hermann Muigg-Spörr hat uns zwischen dem Jakobskirchl in Nösslach und dem Dom St. Jakob in Innsbruck viele besondere Plätze von seinem "Dahaome" gezeigt.

Kaum vorstellbar, wenn man auf der Autobahn, der Bundesstraße oder mit der Bahn durchs Wipptal rauscht, dass es hier immer wieder stille Plätze zum Ausrasten und Auftanken gibt. Und es war auch spannend zu erleben, wie gut es einem selber tut, einmal die Autobahnen, Bundesstraßen und Schnellbahnstrecken unseres Alltags zu verlassen.

Elke Pallhuber

DAS WAR

REISEZIEL: PÄDAGOGIK Hard am See

Das Reiseziel: Pädagogik hat uns dieses Mal an den Bodensee, genauer gesagt nach Hard zur Schule am See, geführt.
Durch einen Pressebericht nach der Eröffnung der neugebauten Schule ist der k+lv auf dieses Reiseziel aufmerksam geworden. Die Schule wurde nach jahrelangen, intensiven räumlichen und pädagogischen Planungen gebaut und im Herbst 2018 eröffnet.
In der Schule am See lernen über 600 Kinder jahrgangsübergreifend und in individualisierten Lernformen.
Schon auf der Fahrt nach Hard hat es im Bus unter den Teilnehmer*innen viele intensive Schul-Gespräche gegeben.


Nach einem kurzen Impulsreferat von NMS Schulleiter Christian Grabher, wurden wir in zwei Gruppen von zwei Schülerinnen durchs Schulhaus geführt. Besonders aufgefallen ist uns, wie kompetent die Schülerinnen in ihrem Schulhaus unterwegs sind und wie hier Begegnungen und Gespräche zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen auf Augenhöhe statt finden.


Die Schüler*innen werden in neun Clustern unterrichtet. Die Klassen 1, 2, 3 und 4, 5, 6 und 7, 8 lernen gemeinsam.  So wie Einteilung der Schüler*innen nur sehr wenig an das klassische Bild von Schule erinnert, so haben auch die Räume nicht mehr so viel mit einem traditionellen Klassenbild gemeinsam.


"Der Weg ist nicht immer einfach und es muss im Lehrer*innen-Team viel besprochen werden. Aber es ist schön zu sehen, wie die Schüler*innen von dieser Schulform profitieren!",

berichtet uns Christian Grabher.
Karin Dorner, Schulleiterin der Volksschule erzählt uns:

"Wir haben auch im alten Schulgebäude schon so gearbeitet. Jetzt in den neuen Räumlichkeiten wird es halt sichtbarer!"

Gestärkt mit so vielen Informationen und dem guten Mittagessen in der Schulkantine machen wir uns wieder auf den Weg nach Tirol. Auf der Rückfahrt gibt es genug zu besprechen.


Zum süßen Abschluss unseres Reisetages machen wir in Landeck bei der Konditorei Haag zur Schokoladenverkostung Halt und lassen uns die Eindrücke des Tages mit der guten Schokolade auf der Zunge zergehen.

Elke Pallhuber

DAS WAR

40 JAHRE GIPFELKREUZ AM ALMERHORN

Vor vierzig Jahren wurde vom k+lv auf dem 2.986 Meter hohen Almerhorn in der Riesenferner-Gruppe ein Gipfelkreuz errichtet. Das Kreuz wurde am 16. September 1979 von Bruno Decristoforo (derzeit Pfarrer in Dölsach) gesegnet. Dieses Jubiläum wurde mit einer Bergmesse begangen.

Eine erfreulich große Anzahl von Bergsteigern*innen folgte der Einladung. Zum Glück ließ eine sommerlich warme Woche den reichlich gefallenen Schnee schmelzen, sodass wir ohne Probleme über die hochalpine Jägerscharte zum k+lv Gipfelkreuz aufsteigen konnten. Pater Josef OFM erinnerte uns an die Bedeutung des Kreuzes und stellte seine theologischen Betrachtungen unter dieses Motto - auch passend, weil die Kirche am 14. September ja das Fest "Kreuzerhöhung" begeht. Die Lehrerbläsergruppe (sogar mit Tuba) gab der Messe einen feierlichen Rahmen und belohnte die Bergfreunde*innen noch mit wohlklingenden Weisen. Dabei schweifte unser Blick vom Großvenediger über Großglockner, Ankogel, Julischen Alpen, Karnischen Kamm, Sextener Dolomiten, Marmolata, Cevedale, Königsspitze bis zum Ortler.

Im Gasthof Obersee wurden in einer geselligen Runde noch viele Erinnerungen an die Osttiroler Bergwochen ausgetauscht und mit flotten Liedern, begleitet auf der Gitarre vom Georg aus dem Ötztal, Abschluss gefeiert.
Ein besonderer Dank noch an Dagi Holaus für Gipfelschnaps und die liturgischen Texte!

Bernhard Moser

DAS WAR

BERGWOCHE 60+ in PFELDERS

 

Montag

Das Wetter war ja nicht gerade berauschend, als sich am Montag, den 9. September, zwölf wanderlustige Seniorinnen und Senioren aus Nordtirol bei der Autobahn-Abfahrt-Innsbruck-Süd trafen. Ein erster heftiger Wintereinbruch in den Bergen sorgte für eine Änderung der Tourenziele.
In Südtirol dagegen empfing uns Sonnenschein, daher fuhren wir nordwestlich von Meran auf den Liftparkplatz bei Algund. Zwei - im wahrsten Sinn des Wortes - antike Sektionen brachten uns auf eine Höhe von ca. 1.470 m. Das heutige Tagesziel, das Hochganghaus, erreichten wir über einen Teil des Meraner Höhenweges. Eine beeindruckende Hängebrücke testete unsere Schwindelfreiheit. Die Ausblicke auf Meran, den Vinschgau und die umliegende Bergwelt und die zunehmende Wetterbesserung ließ uns auch die einzelnen Schneereste auf unserem Weg nicht mehr sonderlich ernst nehmen.

Fotos: 1 bis 6

Dienstag

Am Dienstag beendete auf  der Südseite der Ötztaler Alpen ca. 2.300 m oberhalb der verfallenen Imestalm die zunehmende, recht rutschige Schneeunterlage unser  Vorwärts-kommen. Einen recht guten Eindruck der umliegenden Bergwelt und der kommenden Ziele konnten wir trotzdem gewinnen.

Fotos: 7 bis 16

Mittwoch

Zu den Spronser Seen marschierten wir am Mittwoch. Durch den vorausgegangenen Wintereinbruch stapften wir durch immer höher werdenden Schnee. Nach ca. 950 Hm erreichten wir dieses einmalig schöne Kleinod der Texelgruppe. Die Jause, die Aussicht auf die uns umgebenden Berge und den Blick auf die zu unseren Füßen liegenden Seen genossen wir wahrlich sehr. Auf der Faltschnalalm ließen wir uns noch mit Kuchen und Kaffee verwöhnen, bevor es nach ca. sechs Stunden reiner Gehzeit und 15 km in die ausgezeichnete Unterkunft (Hotel Alpenblick) ging.

Fotos: 17 bis 24

Donnerstag

Die Bergwerksanlage St. Martin am Schneeberg besuchten wir am Donnerstag nach einem etwa zweieinhalbstündigen Aufstieg vom Parkplatz an der Straße zum Timmelsjoch. Nach einem ergiebigen Mittagessen im Schutzhaus Schneeberg besichtigen wir mit Hilfe eines ausgezeichneten Führers – sein Vater arbeitete als Schmied beim Bergwerk – das als Freilichtmuseum angelegte ehemalige Bergbaugebiet. Sehr empfehlenswert! Seine hundertjährige Mutter trafen wir dann noch beim Abstieg. Sie meinte: „ Ja, das Führen macht er ganz ordentlich!“

Fotos: 25 bis 33

Freitag

Freitag: Eine Kehre vor dem Jaufenpass, noch auf der Südtiroler Seite, einer kurzen, schmalen und steilen Forststraße folgend, erreichten wir einen Parkplatz auf ca. 2.100 m Höhe. Von dort aus wanderten wir den Passeirer Höhenweg über den Fleckner, das Glaitner Joch (2.390 m) bis zum Schlattacher Joch (2.262 m). Die Blicke reichten von den Ötztaler, Stubaier, Zillertaler bis zu den Sarntaler Alpen, sogar den Olperer konnten wir erkennen! Ein herrlicher Tag auf einer aussichtsreichen Panoramawanderung! In der Flecknerhütte stärkten wir uns noch, bevor es an die Heimreise ging.

Fotos: 34 bis 37


Eine sehr schöne Woche ging zu Ende! Ich möchte mich im Namen aller bei Toni für seine umfangreiche Vorarbeit und seine umsichtige Führung und bei Gerti für ihre berührenden, spirituellen Impulse bedanken und hoffe auf eine Fortsetzung dieser feinen 60+ Wanderungen.

Peter Aufinger

DAS WAR

PÄD. GROSSTAGUNG DES KSL

Am 3. September war Bozen fest in der Hand von Pädagogen*innen aus ganz Südtirol. Der KSL und ASM haben zur traditionellen Großtagung geladen.
Mit "The Eye of the Tiger" wurde die Tagung von den "Rocket Monkeys" eröffnet. Die Schülerband hat den Wettbewerb "Musik macht Schule" gewonnen und haben die Pädagogen*innen schlichtweg begeistert.
LR Philipp Achammer wünscht sich, dass das Glück in jeder Schulstunde seinen Platz findet und zitierte aus Sophies Welt:

Der Mensch wird nur dann glücklich werden, wenn er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten entfalten kann.

Bildungsdirektorin Sigrid Falkensteiner spricht in ihren Grußworten darüber, wie viel Glück Pädagogen*innen haben, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, und für sich selbst selbst wirksam zu sein und Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen.

Das Wort "Glück", erzählt uns der Vortragende Anton Bucher, stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "gelücke" und bedeutet so viel, wie "es möge gelingen". Es ist ein Trugschluss zu meinen, immer glücklich zu sein. Kritisch betrachtet Bucher den Wunsch nach ständigem Glück. Im Leben erfahren wir so viele Emotionen und alle haben ihren Sinn. Viele schöpferische Menschen sind Melancholiker, wie zum Beispiel Beethoven, van Gogh und auch Goethe. Ihre Kreativität und ihre Melancholie sind eng miteinander verbunden. Anton Bucher hat auch darüber gesprochen, dass Glück nicht in finanziellem Reichtum zu finden ist, sondern in den vermeintlich kleinen Dingen, wie Freundschaft, unerwarteten Geschenke und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Glück bedeutet auch für jede*n etwas anderes: Der Chirurg empfindet es als Glück eine mehrstündige Operation am Herzen durchführen zu können, für die zwölfjährige Tochter ist eine Ratte als Haustier der Inbegriff von Glück und wieder jemand anderer läuft glücklich im Regen durch den Wald.

Wer wirklich glücklich ist, weiß es nicht, sondern ist's einfach.

DAS WAR

MONTAGSTEAM KLAUSUR

Am 27. August startete das Montagsteam mit einer Klausur im Bildungshaus St. Michael in das neue Arbeitsjahr.

Nach einem eröffnenden spirituellen Impuls zum Hl. Petrus Canisius hielten wir Rückblick auf die vergangene Arbeit. Was ist gut gelungen und warum? Was sind "Altlasten", von denen wir uns befreien müssen? Welche Vorhaben sollen weiterverfolgt werden und welche finden eine Ende?

Dann widmeten wir uns dem Hauptthema: Der k+lv und die digitale Welt. Bei der letzten Generalversammlung brachte Obmann Josef Pallhuber den Vorschlag ein, den k+lv noch stärker in der digitalen Welt präsent werden zu lassen. Wenn wir neue, junge Pädagogen*innen ansprechen möchten, dann müssen wir dorthin, wo sie auch zu finden sind, nämlich in den digitalen Medien. Dieser Vorschlag wurde von der Generalversammlung sehr positiv bewertet und die Leitung des Vereins beauftragt, darin einen Arbeitsschwerpunkt zu setzen.

Wir haben:

  • Eine Vision erstellt, wie der k+lv die digitale Welt mitgestalten möchte.
  • Festgelegt, was die nächsten Schritte sind:
    • Das Profil des k+lv schärfen (Wer sind wir genau?)
    • Daraus die Themenführerschaft des k+lv beschreiben
    • Das Anforderungsprofil für eine Anstellung im Bereich Digitale Welt erstellen und die Stelle ausschreiben

Gegen 17 Uhr beendeten wir unsere Klausur mit einem kurzen Dankgebet bei der wunderschönen "Bienenweide".

 

DAS WAR

k+lv FESTL

Das zweite k+lv Festl war, wie schon das erste, ein Highlight des Vereinsjahres! Bei traumhaftem Wetter bot der AK Seehof auf der Hungerburg über Innsbruck eine traumhafte Location, um miteinander zu feiern, zu lachen, herrlich zu essen und ganz nebenbei auch die Generalversammlung abzuhalten.

Schon beim Sektempfang im Pavillon war die Stimmung mitreißend fröhlich. Der Impuls "Spiel mit dem Feuer!" vor Eröffnung der Generalversammlung berührte die Teilnehmenden und ließ spüren, wie gut es tut, in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter zu sein.

Mittelpunkt des Festls war die Bayerische Musik-Kabarettistin Rosi Spielberger als "De Stianghausratschn". In ihrer bayerischen Mundart und mit ihren Alltagsgeschichten ließ sie vor Lachen kein Auge trocken. "Ollaweil wenn mi was ärgert, muaß i a Liadl schreibm", verkündete sie mehrmals, und es folgte eine musikalische Aufarbeitung der kleinen und etwas größeren Reibereien, die sich im Leben einer (Ehe-) Frau und Mutter eben so ergeben. Dazwischen eingestreut ließ sie auch ihre Puppen zu Wort kommen.

Nach dem zweiten Teil der Generalversammlung ließen wir uns mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill verwöhnen, die die Küche des Seehofs für uns zubereitet hatte. Zum Abschied durfte jede*r eine Flamme mit der Aufforderung "Spiel mit dem Feuer!" mitnehmen.

DAS WAR

WALLFAHRT ZUR SEEHOFKAPELLE AM ACHENSEE

Wie jedes Jahr fand am Dreifaltigkeitssonntag unsere Wallfahrt statt, bei der auch dieses Mal unsere Kollegen*innen vom KSL mit dabei waren.

Ziel der Wallfahrt war die Seehofkapelle am Achensee. Anlass dazu gab uns das 200-jährige Gedenken des Weihnachtsliedes "Stille Nacht", dessen Erfolg auch dem Sänger Ludwig Rainer zu verdanken ist. Ludwig Rainer hat es in alle Welt getragen und auch die Seehofkapelle errichtet.

Bei der ersten Station haben wir uns die bekannte Erzählung über den Hl. Augustinus in Erinnerung gerufen: Eher wäre es möglich, den Achensee auszuschöpfen, als das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu ergründen.

Die zweite Station ließ uns in das Gotteslob der Weihnachtsengel einstimmen ("Ehre sei Gott in der Höhe"), nachdem uns die dritte Original-Strophe des Liedes "Stille Nacht" das Wunder der Menschwerdung Gottes verkündet hat:

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höh‘n;
uns der Gnaden Fülle lässt seh‘n:
Jesum in Menschengestalt.

Kaum zu glauben, aber wir ließen es uns nicht nehmen, die Strophe auch zu singen! Und so ganz aus dem Klischee des Heiligabends entrissen, entfaltete sich die Botschaft des Liedtextes umso intensiver.

Entlang des Achenseeufers ließ es sich gut miteinander reden. Dann machten wir Halt für die dritte Station: Die Sehnsucht der Menschen nach geschwisterlicher Gemeinschaft:

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
väterlicher Liebe ergoss
und als Bruder huldvoll umschloss
Jesus die Völker der Welt.

Diese Gemeinschaft gelingt, da "die LIebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen durch den Heiligen Geist", wie es in der Lesung aus dem Römerbrief heißt. Frieden und Geschwisterlichkeit beginnen da, wo wir miteinander teilen, was wir zum Leben brauchen. Miteinander Brot zu teilen ist daher zurecht das Erkennungsmerkmal der Christinnen und Christen. Daher stärkten wir uns bei geteiltem Brot und Getränken.

Die vierte Station direkt vor der Seehofkapelle war schließlich dem Heiligen Geist gewidmet.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit,
in der Väter urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß.

Der Geist der Lebenskraft und der Weisheit ist es, der seit Urbeginn der Zeit die Schöpfung durchflutet (Lesung aus dem Buch der Sprichwörter) und uns antreibt.

Die Gedanken wurden zusammengefasst in einem Papierschiffchen, das wir gefaltet haben (Drei-faltig-keit):

  • Es segelt auf dem Urmeer der Göttlichen Gnade
  • Es vereint wie Jesus die Menschen in einem Boot
  • Es wird angetrieben von der Zukunftshoffnung des heiligen Geistes.

So vorbereitet, feierten wir Eucharistie mit unserem geistlichen Konsulenten Josef Stock in der Seehofkapelle.

Zurück ging es mit dem Achenseeschiff und im Fischerwirt ließen wir uns das Mittagessen schmecken. Der Aufbruch fiel schwer, als es um 15:30 Uhr hieß, dass der Bus nach Südtirol abfährt.

Im kommenden Jahr werden wir am Dreifaltigkeitssonntag in Südtirol zu Gast sein...

 

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

AUS.WEG.ZEIT hat die k+lv Pilgergruppe Ende Mai von Sterzing über den Brenner und Padaun bis nach St. Jodok geführt.
Die Pilgertage mit unserem Begleiter Hermann Muigg-Spörr begannen mit einer Stadtführung durch Sterzing und haben Zeit gegeben für Begegnungen mit Menschen, die von ihrem "Dahoame" im Wipptal erzählen.
Das Stück des Weges neben dem Lärm der Autobahn, der Bundesstraße und der Bahnstrecke war nicht immer bequem zu gehen. Und so war es war richtig erholsam, diese Hauptverkehrsroute zu verlassen und wieder auf kleineren Wegen zu gehen.

Im Herbst geht unsere Pilgerreise durchs Wipptal weiter: wir starten in der Nähe von Gries am Brenner und pilgern über St. Michael nach Innsbruck zum Dom St. Jakob!

DAS WAR

SENIOREN*INNEN-NACHMITTAG BEI JOSEF ZEISLER

Der Axamer Künster Josef Zeisler hat uns beim Senioren*innen-Nachmittag zu sich in seine Werkstatt eingeladen, uns über seine Schulter schauen lassen und hat uns ganz persönliche Einblicke in seine Arbeit gewährt.
In Grinzens, Kematen und Axams konnten wir dann einige ausgewählte Kunstwerke des Malers und Bildhauers bewundern.

DAS WAR

OBMANN JOSEF WURDE 50

k+lv Obmann Josef feierte in diesen Tagen seinen 50. Geburtstag. Ein schöner Anlass, um unseren Obmann hochleben zu lassen und um miteinander zu singen, zu reden und zu feiern!

Als Geburtstagsgeschenk haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Zeitreise in die Vergangenheit der Stadt Innsbruck, genauer um das Jahr 1900! So haben wir uns ausgerüstet mit VR Brillen und gut begleitet von Alexandra (Timetours) und ihren Erzählungen auf den Weg durch Innsbruck gemacht.

DAS WAR

MAIANDACHT

Einen herzlichen Empfang gab es bei der Stampfangerkapelle in Söll für die Maiandacht mit Manfred Prodinger und vielen Kollegen*innen und Freunden*innen des k+lv.
Musikalisch umrahmt wurde die Andacht von Hans Berger und seiner Zither. Es war wie immer ein große Freude ihm zuzuhören.
Anschließend kehrten sehr viele noch zu einem gemütlichen Hoangascht beim Rösslwirt in Itter ein.
Es war sogar so gemütlich, dass der Abend beim Reden, beim Singen und bei ein paar Stückl'n von Hans Berger auf seiner Zither noch ein Zeiterl gedauert hat!

DAS WAR

AUFLEBEN KLAUSUR

Das k+lv Jahresthema "verspielt" geht weiter!
Gemeinsam mit Moderator Lukas Trentini haben wir bei unserer Klausur vom Redaktionsteam spannende Themen und interessante Inhalte für die nächsten drei Ausgaben erarbeitet.

DAS WAR

KREUZWEG ZUR EINSIEDELEI

Gemeinsam den Kreuzweg zur Einsiedelei zu gehen ist eine liebgewordene Tradition der Kolleginnen und Kollegen in der Region Kitzbühel.
Wind und Wetter haben uns nicht abhalten können, gemeinsam den Weg zu gehen und mit Diakon Roman Klotz in der Einsiedelei eine Andacht zu feiern.
Die nette Wirtin vom Gasthof Hinterkaiser hat extra geöffnet, und so konnten sich alle noch gemütlich zusammensetzen und sich bei einem Tee oder einer warmen Suppe aufwärmen.

DAS WAR

KONSULENT JOSEF STOCK WIRD 70

Der geistliche Konsulent des k+lv, Msg. Mag. Josef Stock, feiert seinen siebzigsten Geburtstag. Seit vielen Jahren ist er dem Verein und vielen Vereinsmitgliedern auch persönlich ein treuer Begleiter. Bei vielen Veranstaltungen wirkt er mit, bringt sich im Vorstand ein und schreibt für jede Ausgabe von AUFLEBEN gern gelesene Beiträge.

Wir haben Josef bei einem Abendessen hochleben lassen und wünschen für das neue Lebensjahr Glück, Gesundheit und Gottes Segen!

DAS WAR

LADINDERTURNIER

Ein geselliger und lustiger Treffpunkt ist das jährliche k+lv Ladinerturnier in Kirchbichl!
Danke an alle, die durch ihr Dabeisein das Ladinerturnier zu so einer tollen Veranstaltung machen, und an das Team rund um Manfred und Sabrina für ihren Einsatz!
Einen ausführlichen Bericht über das Ladinerturnier gibt es im nächsten AUFLEBEN.

DAS WAR

HINTER DEN KULISSEN DES ORF

Hinter die Kulissen des ORF durfte heuer bereits zum zweiten Mal eine Gruppe des k+lv blicken.

Herzlichen Dank an Alexander Weber und seine Kollegen*innen für diese interessante Führung durch das ORF Landesstudio Tirol!

Wir waren nicht nur Zuschauer*innen, sondern für kurze Zeit auch Mitarbeiter*innen und konnten so hautnah erleben, was es bedeutet eine Radio- oder Fernsehsendung zu moderieren oder vor den vielen Knöpfen und Schaltern am Regiepult des Fernsehstudios zu sitzen.

DAS WAR

JUX-RODELRENNEN AUF DER HAAGALM

Eine traumhafte Winterlandschaft und beste Bedingungen waren die besten Begleiter beim k+lv Jux-Rodelrennen auf der Haagalm.

Wie auch schon in den letzten Jahren standen der Spaß und die Gemeinschaft für die Teilnehmer*innen an erster Stelle.

Liebe Margit! Herzlichen Dank dir und deinem Team für diesen schönen, sportlichen und geselligen Nachmittag!

DAS WAR

KRIPPEN SCHAUEN IN VOLDERS UND KIRCHBICHL

Krippen schauen in Volders

Schon der Besuch der Pfarrkirche ließ die Herzen der Krippenfreunde aus Süd- und Nordtirol höher schlagen. Stehen doch in der nach Plänen von Clemens Holzmeister zwischen 1962 bis 1965 renovierten und vergrößerten Kirche zwei imposante Krippen nämlich die Bretterkrippe am Altar der Volderer Pfarrkirche (siehe Bild mit Krippenchor im Vordergrund) und die sogenannte  Schwarz-krippe im Holzmeisteranbau.

Der Zirler Franz Seelos jun. war Fresken- und Krippenmaler und fertigte neben der Altarkrippe auch  die Hintergründe der Weihnachtskrippe und anderer Volderer Hauskrippen an. Die großartigen Figuren der Weihnachtskrippe in der Kirche sind das Werk von Hans Demetz aus Gröden, der schon 23-jährig in Hall verstarb.

In den besuchten durchwegs bedeutenden Hauskrippen findet man Figurengruppen fast aller namhaften Krippenfigurenschnitzer aus allen Teilen Tirols. Auffallend ist auch in Volders die über mehrere Generationen gelebte Tradition der Hauskrippe als Wegweiser in Richtung Öffnung unserer Herzen zu diesem Geheimnis des Glaubens. Ich darf auf diesem Wege allen Krippenbesitzern, die durch ihr „Öffnen der Türen“ den Brauch des Krippeleschaugns lebendig erhalten, herzlich danken.

Über den Brauch der versteckten Maus in der Krippe - in unserem Falle im Bogenfenster einer orientalischen - haben wir uns mit der Finderin Emma sehr gefreut. Emma ist noch keine 11 Jahre alt und war schon zehnmal mit Mama, Opa und Oma Fürweger beim  Krippeleschaugn von KSL und k+lv. Nur im Vorjahr musste sie passen, war doch der 5. Jänner ein wichtiger Tag für die Sternsinger (siehe Bild) in Grinzens.

Der Schreiber dieser Zeilen stellt mit Freude fest, dass die Anzahl der Nordtiroler Krippenfreunde von Jahr zu Jahr zunimmt und führt dies nicht nur auf die schöne Gestaltung der Krippenandacht und die erbaulichen Gesängen des Krippenchores zurück. 

Wir freuen uns aufs Krippeleschaugn in Kematen und Unterperfuss am 11.01.2020. Der Ort am Ausgang des Sellrains wird von uns erstmals „heimgesucht“.  

Kurt Prackwieser

 

Krippen schauen in Kirchbichl

Es war ein feiner Krippennachmittag in Angath und Kirchbichl, erzählt Peter Koller.

Die Krippenschauer*innen haben sich bei der Kirchenkrippe in Angath getroffen, und haben dann in zwei Gruppen wunderschöne Hauskrippen, die neu errichtete Freikrippe bei der Kirche in Kirchbichl und das Krippenmuseum der Kirchbichler Krippeler anschauen können.

Das Krippenschauen ist bei einem gemütlichen "Krippenhoangascht" im Vereinslokal der Kirchbichler Krippeler ausgeklungen.

DAS WAR

WÜRDE_VOLL_LEBEN

Die Mentlvilla ist ein Ort in Innsbruck an dem suchtkranke Menschen willkommen sind und an dem sie für ein halbes Jahr eine Herberge finden können, wenn sonst kein Platz für sie ist. Hier gibt es einen Raum, in dem sie sich aufhalten können. Hier gibt es etwas warmes zu Essen und zu Trinken, Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Beratungen, ihre Gesundheit und den Umgang mit Drogen betreffend. Hier gibt es einen Ort, an dem Menschen mit ihrer Krankheit würdevoll Leben können.

Caritas Direktor Georg Schärmer ist es ein großes Anliegen, dass bei allen Bemühungen um unsere Mitmenschen, die aus unserer Sicht am Rande der Gesellschaft leben, stets an ihre Würde gedacht wird.

Beim Besuch der Mentlvilla und im Gespräch Georg Schärmer wurde uns allen bewusst, wie wichtig und wohltuend würdevolle Begegnungen für uns alle sind. Dieser Abend im Advent am Tag der Menschenrechte war eine Besinnung, die aufgerüttelt hat, die zum Nachdenken anregt und die noch lange nachklingt.

Lieber Georg, liebe Verena, danke für diesen beeindruckenden Abend!

Elke Pallhuber

DAS WAR

ADVENTSTREFFEN REGIONALTEAM KUFSTEIN

Das Adventstreffen des k+lv Teams in Kufstein war wieder ein ganz besonders schöner Abend. Es ist schon zur lieben Tradition geworden, dass wir zur Einstimmung eine Aufführung der Kinder der VS Oberlangkampfen anschauen dürfen. 

Danach wurde gearbeitet, geplant, geredet und gefeiert. ... für alles war genug Platz!

Herzlichen Dank an alle im Team fürs Vorbereiten, fürs Herrichten, fürs Dabei sein, fürs Mitreden und Mitdenken!

DAS WAR

FEIERLICHES GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN MITGLIEDER

Am Freitag, den 09.11.2018, traf sich eine kleine Gruppe um 17:00 Uhr beim Vinzenzheim der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck, um der verstorbenen k+lv Mitglieder des vergangenen Jahres zu gedenken.

Zuerst empfing uns Sr. Petra Fink im Vorhof, führte uns durch Kirche und Arbeitsräume der Schwestern und erzählte in ihrer angenehmen, ruhigen Art von deren Aufgaben und Arbeiten im Heim, in der Schule und im Krankenhaus.

Anschließend feierte unser geistlicher Konsulent Josef Stock mit Gebeten, Liedern und besinnlichen Gedanken in der Kapelle des Hauses Marillac das Totengedenken.

Nachher gab es bei einer kleinen Agape noch die Möglichkeit zum Gedankenaustausch der Teilnehmenden.

Es war eine besinnliche, einfache Feier, anders gesagt: Es war einfach schön.

Bedauerlich ist die geringe Beteiligung und nachdenklich macht einen, dass trotz so vieler verstorbenen k+lv Mitgliedern in diesem Jahr aus den Orten bzw. Arbeitsplätzen der Verstorbenen so wenige k+lv Mitglieder an dieser Feier teilnahmen.

Dank gilt jenen, die alles so gut vorbereitet hatten. Besonderer Dank gilt Konsulent Josef Stock, der noch in der Erholungsphase von seiner schweren Erkrankung steht und sich trotzdem bereit erklärte, diese Feier zu halten.

Berthold Andexlinger 

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

von Strengen nach St. Christoph

Der Jakobsweg führte uns bei der Herbstetappe von Strengen bis nach St. Christoph am Arlberg.

Die Gemeinschaft der Pilgergruppe, die faszinierende Landschaft des Stanzertals und der goldenen Herbst haben uns unserem ganz persönlichem "Santiago" ein Stück näher gebracht. Damit wir uns die Kraft, die wir beim Pilgern geschöpft haben, im Alltag bewahren können, hat uns unser Pilgerbegleiter Hermann Muigg-Spörr immer wieder wichtige Impulse gegeben.

Ein besonderes Erlebnis war es auch das Stanzertal zu Fuß zu erkunden und im Schritttempo mehr über Land und Leute zu erfahren. Besonders schön ist es, wenn man so wie in Pettneu mit Kurt Tschiderer, ein k+lv Mitglied trifft, und durch sein Wissen viel von der Umgebung erfahren kann.

Mit unserem Etappenziel in St. Christoph haben wir den höchsten Punkt der k+lv Etappen und zugleich des europäischen Jakosweges erreicht.

Glücklich und zufrieden über den Weg, den wir geschafft haben, konnte sicher jede*r von uns gestärkt in den Alltag eintauchen.

DAS WAR

WÜRDE - MIT DR. HÜTHER

"Würde. Was uns stark macht.", lautete der Titel des Vortrages von Neurobiologe Dr. Gerald Hüther, zu dem der k+lv eingeladen hatte. Über 500 Teilnehmende verfolgten die Ausführungen von Dr. Hüther und ließen sich von seinen Gedanken begeistern. Wer sich seiner eigenen Würde bewusst ist, so Hüthers These, wird auch andere würdevoll behandeln und ist selbst nicht mehr verführbar.

Die Würde ist, so glauben wir, jedem Menschen von Gott gegeben. "Gott schuf also den Menschen nach seinem Abbild", lesen wir in der Bibel (Genesis 1). Aber es benötigt auch unsere bewusste Entscheidung, diese Würde anzunehmen und würdevoll zu leben.

Unser Gehirn ist so veranlagt, dass es lernt und lernen will. Kinder haben eine natürliche Freude am Forschen und Lernen. Erst, wenn wir ihre "Leistungen" beurteilen, verlieren sie die Freude daran, da sie das Objekt unserer Beurteilung werden. In weiterer Folge versuchen sie, diesen Vertrauensverlust zu kompensieren, indem sie entweder das Muster übernehmen und ebenfalls andere zu Objekten degradieren, oder sich selbst als Opfer definieren. Die Würde geht verloren. Besonders das jahrtausende lang geprobte System der Hierarchie lässt kaum eine andere Chance. 

Heute leben wir in einer Zeit des Umbruchs. Hierarchien werden flacher und wir besinnen uns wieder auf unsere eigene Würde. Es benötigt eine persönliche, bewusste Entscheidung, würdevoll leben zu wollen, so Hüther, der diese Erfahrung selbst gemacht hat. Hüther ruft uns auf, uns wieder bewusst zu werden, dass wir mit Würde gekrönt sind, und aus diesem Bewusstsein heraus auch andere Menschen, und sogar alle Lebewesen, würdevoll behandeln.

DAS WAR

k+lv Festl

Es war ein schönes Fest, das der k+lv mit seinen Mitgliedern und Freunden am vergangenen Freitag feierte.
Obmann Josef Pallhuber freute sich über die vielen Gäste und die tolle Stimmung am AK Seehof. Das k+lv Fest war ein schöner Rahmen zum Miteinander ins Gespräch kommen, in der Generalversammlung gemeinsam auf das Vereinsleben des k+lv zu schauen und auch gemeinsam ein Spiel zu spielen.

Ein unplugged Konzert der Gruppe "Findling" war nach dem Abendessen noch ein weiterer Höhepunkt und zugleich ein wunderschöner Ausklang des k+lv Festls.

DAS WAR

FOLLOWUP: Reiseziel: Pädagogik Burghausen

Im Mai war der k+lv mit dem Follow up vom Reiseziel: Pädagogik zu Gast bei Claudia Thurner im Kindergarten ELEMAUKA in Hopfgarten.

Liebe Claudia! Liebes Kindergartenteam!
Herzlichen Dank, dass wir bei euch zu Gast sein durften, und dass ihr uns so viele interessante und wertvolle Einblicke in euren pädagogischen Alltag gegeben habt!

DAS WAR

SOZIALPOLITISCHER FILMABEND: DIE BLINDGÄNGER

"Die Blindgänger" wurde beim k+lv Filmabend zur Woche des Lebens im Haus der Begegnung gezeigt.
Nicole Wimmer, Vorstandsmitglied des Tiroler Blindenverbands, hat in der anschließenden Gesprächsrunde viele ihrer Lebenserfahrungen mit uns geteilt.

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

Strahlend blauer Himmel, Wiesen mit duftenden Kräutern, Wal- und Waldwege, Türen, die sich extra für unsere Pilgergruppe öffneten, die schöne Landschaft im Tiroler Oberland zeitweise schweigend erwandert und so viele nette Begegnungen.

Es ist gar nicht so leicht die erste zweitägige Etappe der k+lv Pilger/innen am Tiroler Jakobsweg nur kurz zu beschreiben. Einen ausführlicheren Bericht gibt es im nächsten AUFLEBEN im Oktober.

DAS WAR

REISEZIEL PÄDAGOGIK: BURGHAUSEN

Das Team des Kindergartens St. Konrad in Burghausen arbeitet eng mit dem deutschen Pädagogen und Erziehungswissenschafter Dr. Tassilo Knauf zusammen. Die Umsetzung der Reggio Pädagogik ist bereits seit 20 Jahren das große pädagogische Ziel des Teams.

Kindergartenleiterin Maria Brams empfängt uns sehr herzlich mit einer österlichen Jause und erzählt uns ausführlich über die Situation der Kindergärten in Deutschland – interessante Ausblicke über den pädagogischen Gartenzaun.

Bei der anschließenden Führung durch den Kindergarten gab es sehr viele wissenswerte Einblicke. Für mich ist Reggio-Pädagogik sichtbar geworden. So vieles, was ich bis jetzt in Büchern gelesen habe, wird dort gelebt. Besonders fasziniert hat mich, dass der Freiraum, in dem Kinder in der Reggio-Pädagogik forschen können, mit so viel liebevoller Klarheit begrenzt wird. Im ganzen Haus ist die wertschätzende Haltung von Kindern und Erwachsenen ihren Mitmenschen gegenüber spürbar.

Nach einem stärkenden Mittagessen in der historischen Altstadt und einem entspannenden Spaziergang durch die mittelalterliche Burganlage, haben wir am späten Nachmittag die Heimreise angetreten. Die Busfahrt zurück nach Innsbruck war geprägt von einem intensiven Austausch über die Hospitation und über die eigenen Erfahrungen in Bezug auf Reggio-Pädagogik und alters- und zeitgerechter Lernformen.

Elke Pallhuber

KATHOLISCHER TIROL LEHREREVEREIN