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VOR ORT

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

von Strengen nach St. Christoph

Der Jakobsweg führte uns bei der Herbstetappe von Strengen bis nach St. Christoph am Arlberg.

Die Gemeinschaft der Pilgergruppe, die faszinierende Landschaft des Stanzertals und der goldenen Herbst haben uns unserem ganz persönlichem "Santiago" ein Stück näher gebracht. Damit wir uns die Kraft, die wir beim Pilgern geschöpft haben, im Alltag bewahren können, hat uns unser Pilgerbegleiter Hermann Muigg-Spörr immer wieder wichtige Impulse gegeben.

Ein besonderes Erlebnis war es auch das Stanzertal zu Fuß zu erkunden und im Schritttempo mehr über Land und Leute zu erfahren. Besonders schön ist es, wenn man so wie in Pettneu mit Kurt Tschiderer, ein k+lv Mitglied trifft, und durch sein Wissen viel von der Umgebung erfahren kann.

Mit unserem Etappenziel in St. Christoph haben wir den höchsten Punkt der k+lv Etappen und zugleich des europäischen Jakosweges erreicht.

Glücklich und zufrieden über den Weg, den wir geschafft haben, konnte sicher jede*r von uns gestärkt in den Alltag eintauchen.

DAS WAR

WÜRDE - MIT DR. HÜTHER

"Würde. Was uns stark macht.", lautete der Titel des Vortrages von Neurobiologe Dr. Gerald Hüther, zu dem der k+lv eingeladen hatte. Über 500 Teilnehmende verfolgten die Ausführungen von Dr. Hüther und ließen sich von seinen Gedanken begeistern. Wer sich seiner eigenen Würde bewusst ist, so Hüthers These, wird auch andere würdevoll behandeln und ist selbst nicht mehr verführbar.

Die Würde ist, so glauben wir, jedem Menschen von Gott gegeben. "Gott schuf also den Menschen nach seinem Abbild", lesen wir in der Bibel (Genesis 1). Aber es benötigt auch unsere bewusste Entscheidung, diese Würde anzunehmen und würdevoll zu leben.

Unser Gehirn ist so veranlagt, dass es lernt und lernen will. Kinder haben eine natürliche Freude am Forschen und Lernen. Erst, wenn wir ihre "Leistungen" beurteilen, verlieren sie die Freude daran, da sie das Objekt unserer Beurteilung werden. In weiterer Folge versuchen sie, diesen Vertrauensverlust zu kompensieren, indem sie entweder das Muster übernehmen und ebenfalls andere zu Objekten degradieren, oder sich selbst als Opfer definieren. Die Würde geht verloren. Besonders das jahrtausende lang geprobte System der Hierarchie lässt kaum eine andere Chance. 

Heute leben wir in einer Zeit des Umbruchs. Hierarchien werden flacher und wir besinnen uns wieder auf unsere eigene Würde. Es benötigt eine persönliche, bewusste Entscheidung, würdevoll leben zu wollen, so Hüther, der diese Erfahrung selbst gemacht hat. Hüther ruft uns auf, uns wieder bewusst zu werden, dass wir mit Würde gekrönt sind, und aus diesem Bewusstsein heraus auch andere Menschen, und sogar alle Lebewesen, würdevoll behandeln.

VERANSTALTUNGSKARTE

DAS WAR

ABSCHLUSSGOTTESDIENST REGION REUTTE

Die schöne Marienkapelle in Musau war Ziel des Jahresabschlussgottesdienst mit Dekan Franz Neuner. 
Guntram Eiter freut sich mit allen Teilnehmenden über das Wiedersehen mit vielen Kollegen/innen und die nette Gemeinschaft im k+lv!

DAS WAR

VERABSCHIEDUNG VON MARGRET EGGER

Margret Egger hat seit 2008 mit großem Einsatz den k+lv in der Region Kufstein organisiert. Mit Ende dieses Arbeitsjahres hat sie diese Aufgabe zurückgelegt. Im Laufe der Jahre hat sie ein aktives Team um sich geschart und viele Veranstaltungen organisiert.

Beispielhaft seien genannt:

  • Bezirkskunde für Junglehrer/innen

  • Maiandachten

  • Fackelwanderungen

  • Ladinerturniere

  • Adventbesinnungen

  • Krippen schauen

Als PSI hat sie dafür gesorgt, dass der k+lv in ihrem Wirkbereich präsent war.  Wir bedanken uns von Herzen für ihren Einsatz! Wir – das sind wir alle als Vereinskolleginnen und Vereinskollegen.
Im Rahmen einer kleinen Feier haben wir uns auch persönlich bei Margret bedankt.

DAS WAR

k+lv Festl

Es war ein schönes Fest, das der k+lv mit seinen Mitgliedern und Freunden am vergangenen Freitag feierte.
Obmann Josef Pallhuber freute sich über die vielen Gäste und die tolle Stimmung am AK Seehof. Das k+lv Fest war ein schöner Rahmen zum Miteinander ins Gespräch kommen, in der Generalversammlung gemeinsam auf das Vereinsleben des k+lv zu schauen und auch gemeinsam ein Spiel zu spielen.

Ein unplugged Konzert der Gruppe "Findling" war nach dem Abendessen noch ein weiterer Höhepunkt und zugleich ein wunderschöner Ausklang des k+lv Festls.

DAS WAR

FOLLOWUP: Reiseziel: Pädagogik Burghausen

Im Mai war der k+lv mit dem Follow up vom Reiseziel: Pädagogik zu Gast bei Claudia Thurner im Kindergarten ELEMAUKA in Hopfgarten.

Liebe Claudia! Liebes Kindergartenteam!
Herzlichen Dank, dass wir bei euch zu Gast sein durften, und dass ihr uns so viele interessante und wertvolle Einblicke in euren pädagogischen Alltag gegeben habt!

DAS WAR

SOZIALPOLITISCHER FILMABEND: DIE BLINDGÄNGER

"Die Blindgänger" wurde beim k+lv Filmabend zur Woche des Lebens im Haus der Begegnung gezeigt.
Nicole Wimmer, Vorstandsmitglied des Tiroler Blindenverbands, hat in der anschließenden Gesprächsrunde viele ihrer Lebenserfahrungen mit uns geteilt.

DAS WAR

AUS.WEG.ZEIT

Strahlend blauer Himmel, Wiesen mit duftenden Kräutern, Wal- und Waldwege, Türen, die sich extra für unsere Pilgergruppe öffneten, die schöne Landschaft im Tiroler Oberland zeitweise schweigend erwandert und so viele nette Begegnungen.

Es ist gar nicht so leicht die erste zweitägige Etappe der k+lv Pilger/innen am Tiroler Jakobsweg nur kurz zu beschreiben. Einen ausführlicheren Bericht gibt es im nächsten AUFLEBEN im Oktober.

DAS WAR

REISEZIEL PÄDAGOGIK: BURGHAUSEN

Das Team des Kindergartens St. Konrad in Burghausen arbeitet eng mit dem deutschen Pädagogen und Erziehungswissenschafter Dr. Tassilo Knauf zusammen. Die Umsetzung der Reggio Pädagogik ist bereits seit 20 Jahren das große pädagogische Ziel des Teams.

Kindergartenleiterin Maria Brams empfängt uns sehr herzlich mit einer österlichen Jause und erzählt uns ausführlich über die Situation der Kindergärten in Deutschland – interessante Ausblicke über den pädagogischen Gartenzaun.

Bei der anschließenden Führung durch den Kindergarten gab es sehr viele wissenswerte Einblicke. Für mich ist Reggio-Pädagogik sichtbar geworden. So vieles, was ich bis jetzt in Büchern gelesen habe, wird dort gelebt. Besonders fasziniert hat mich, dass der Freiraum, in dem Kinder in der Reggio-Pädagogik forschen können, mit so viel liebevoller Klarheit begrenzt wird. Im ganzen Haus ist die wertschätzende Haltung von Kindern und Erwachsenen ihren Mitmenschen gegenüber spürbar.

Nach einem stärkenden Mittagessen in der historischen Altstadt und einem entspannenden Spaziergang durch die mittelalterliche Burganlage, haben wir am späten Nachmittag die Heimreise angetreten. Die Busfahrt zurück nach Innsbruck war geprägt von einem intensiven Austausch über die Hospitation und über die eigenen Erfahrungen in Bezug auf Reggio-Pädagogik und alters- und zeitgerechter Lernformen.

Elke Pallhuber

KATHOLISCHER TIROL LEHREREVEREIN