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NOTEN vs. VERBALE BEURTEILUNG

In jahrelangen Schulversuchen wird in vielen Tiroler Volksschulklassen in den ersten drei Schuljahren eine verbale Beurteilung praktiziert.

In dieser verbalen Beurteilung wird einem ressourcenorientierten Menschenbild entsprechend gearbeitet. Die alternative Beurteilung sagt viel über die Leistung, Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Kindes aus.

Eltern begrüßen es sehr, dass ihre Kinder durch dieses Beurteilungssystem behutsam in des System der Leistung hineinwachsen.

Viele Schulen haben sich in Sachen Schulreform auf diesen Weg gemacht und fühlen sich durch die aktuelle Bildungsdiskussion vor den Kopf gestoßen.

Waren die ganzen Bemühungen der letzten Jahre umsonst?

  • Ist eine verbale Beurteilung „Kuschelpädagogik“, oder geht es da um moderne pädagogische Ansätze?
  • Ist der Schritt zur fünfteiligen Notenskala ein Rückschritt?
  • Haben verbale Beurteilung und Noten nebeneinander Platz?

Wie soll deiner Meinung nach die Beurteilung an der Schule der Zukunft aussehen? Wir freuen uns über deinen Beitrag!

KATHOLISCHER TIROL LEHREREVEREIN